Ökotest Mineralwasser: Krebserregende Stoffe entdeckt!

Trinkwasser verseucht
Nicht jedes Mineralwasser hat den Test bestanden

Die Sommerhitze macht Europa dieses Jahr besonders zu schaffen und auch die Deutschen dürfen ordentlich schwitzen.
Der Trinkwasserverbrauch ist diesen Sommer mächtig angestiegen. Wasser bildet die Grundlage allen Seins und die dessen, was wir täglich zu uns nehmen. Mineralwasser zählt zu den wichtigsten Lebensmittelgrundlagen und zu den meist getrunkenen und gekauften Getränken. Im vergangenen Jahr tranken die Deutschen 150 Liter Mineralwasser pro Kopf und insgesamt 11,7 Milliarden Liter Sprudelwasser.

Doch von welcher Qualität ist das Sprudelwasser, das die Supermärkte uns verkaufen eigentlich?

Ein aktueller Ökotest hat jetzt diverse Mineralwassersorten genauer unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 53 Sorten mit Kohlensäure getestet und das Ergebnis der Untersuchungen ist mehr als schockierend:
Ganze zwölf Sorten sind mit Pestizid-Rückständen und gefährlichen Stoffen verseucht – mitunter wurde sogar krebserregendes Arsen im Wasser entdeckt! Nur die Hälfte der Sorten sei überhaupt empfehlenswert. Bei den Untersuchungen wurden sowohl klassische Marken als auch Wasser mit Kohlensäure von Discountern und Supermärkten begutachtet. In der Regel darf natürliches Mineralwasser kaum behandelt werden. Dennoch tauchten in einigen Mineralwässern Stoffe auf, die dort absolut nichts zu suchen hatten: Uran, Arsen und Bor. Diese Stoffe können gesundheitsschädigend sowie auch lebensbedrohlich für den menschlichen Körper sein. Ist das zu fassen?

Es gibt jedoch auch eine gute Nachricht: Jedes zweite Wasser einer Eigenmarke aus Discountern und Supermärkten wie Aldi, Rewe, Penny und Edeka hat den Ökotest mit „sehr gut“ oder „gut“ bestanden.